Manche Frauen stellen plötzlich fest, dass Bereiche, die früher auf leichte Berührungen reagierten, nun eine stärkere und längere Stimulation benötigen, um Lust zu empfinden. Das bedeutet nicht, dass Ihre Empfindsamkeit nachgelassen hat oder dass etwas mit Ihrem Körper nicht stimmt. Die Klitoris wird, wie andere Sinnesorgane auch, von Gewohnheiten, Stress und Stimulationsmustern beeinflusst, und eine Desensibilisierung ist völlig normal.
In diesem Artikel geht es vor allem darum, Ihnen zwei Dinge zu erklären:
Warum nimmt die Empfindlichkeit der Klitoris mit der Zeit ab?
Und wie können wir unsere Empfindsamkeit effektiv wiedererlangen?
Im Folgenden gehen wir auf alltägliche Verhaltensweisen ein, die zu einer verminderten Klitoris Empfindlichkeit führen können, stellen drei der effektivsten Methoden zur Steigerung der Empfindsamkeit vor, erläutern die Bedeutung des psychischen Zustands für das Lustempfinden und geben Tipps zur Auswahl geeigneter Sexspielzeuge für das Resensibilisierungstraining.
Das Ziel ist einfach: Wir möchten Ihnen helfen, wieder ein besseres Körpergefühl zu entwickeln und die Lust dorthin zurückzubringen, wo sie hingehört.

Welche Gewohnheiten können die Klitoris weniger empfindlich machen?
Die Klitoris ist kein einfacher Schalter, sondern eher ein neuronales Netzwerk, das behutsam behandelt werden muss. Dieses Netzwerk wird durch tägliche Gewohnheiten, Stress und Stimulationsmethoden beeinflusst. Die nachlassende Empfindlichkeit vieler Frauen entwickelt sich nicht plötzlich, sondern ist das Ergebnis langfristiger, kleiner Gewohnheiten.
Im Folgenden finden Sie drei häufige, aber leicht zu übersehende Gründe – zusammen mit den wissenschaftlichen Erklärungen dazu.
1. Zu häufige Verwendung starker Vibratoren
Hochintensive Vibratoren sind zwar nützlich, aber wenn Sie über einen längeren Zeitraum immer dieselbe Art und Intensität der Stimulation verwenden, gewöhnen sich die Nervenfasern der Klitoris allmählich an dieses Muster.
Einfach ausgedrückt:
Ihre Nerven reagieren dann nur noch auf sehr intensive Vibrationen.
Es ist, als würde man sich an zu laute Kopfhörer gewöhnen – normale Lautstärke fühlt sich dann an, als würde man sie kaum noch spüren.
Aus neurologischer Sicht handelt es sich hierbei um neuronale Anpassung:
Wenn derselbe Reiz häufig auftritt, reduziert das Gehirn seine Empfindlichkeit, um eine Überstimulation zu vermeiden – dies führt zu einer allmählichen Verringerung der Empfindlichkeit.
2. Häufige trockene Reibungsstimulation
Ob bei der Masturbation oder beim Geschlechtsverkehr: Unzureichende Gleitfähigkeit oder grobe Berührung können zu direkter Reibung an den Nervenenden der Klitoris führen. Kurzfristig mag dies nur leichte Beschwerden verursachen, langfristig versetzt diese Stimulation die Klitoris jedoch in einen „Schutzmodus“.
Schutzmodus = Reduzierte Empfindlichkeit, um eine Überstimulation der Nerven zu vermeiden.
Zusätzlich können enge Hosen, Spitzenunterwäsche und Reibung beim Sport sowie alltägliche Aktivitäten Mikrostimulationen und Druck auf die Klitoris ausüben. Diese Anhäufungen können dazu führen, dass die Klitoris weniger empfindlich reagiert und stärkere taktile Reize benötigt, um zu reagieren.
3. Chronischer Stress hält den Körper in einem permanenten Spannungszustand.
Stress beeinflusst nicht nur die Stimmung, sondern kann auch die klitorale Lust direkt beeinträchtigen.
Der Grund ist einfach:
Stress versetzt den Körper in den Überlebensmodus statt in den Lustmodus.
Bei anhaltendem Stress, Angstzuständen, Schlafmangel oder mentaler Überlastung:
- Verkrampfen sich die Beckenbodenmuskeln unbewusst.
- Die Durchblutung ist eingeschränkt.
- Die Aufmerksamkeit auf Körperempfindungen fällt schwer.
- Das Gehirn reagiert weniger stark auf sexuelle Reize.
Die Nerven der Klitoris sind stark von einer guten Durchblutung und einem entspannten Zustand abhängig. Je größer der Stress, desto schwieriger ist es, in den Lustmodus zu wechseln. Deshalb sind Orgasmen schwierig, wenn man sich niedergeschlagen oder überfordert fühlt – nicht weil der Körper nicht mehr in der Lage ist, Lustsignale zu verarbeiten.

Wie kann man die Klitoris Empfindlichkeit steigern? (Drei der effektivsten Methoden)
Die gute Nachricht: Klitoris Empfindlichkeit lässt nicht einfach nach. Nerven können sich anpassen, die Durchblutung kann sich verbessern und Stimulationsmethoden können neu erlernt werden. Die folgenden drei Methoden sind die direktesten, effektivsten und nachhaltigsten Wege, die Empfindlichkeit zu steigern. Jede Methode beinhaltet klare, praktische Schritte, die Ihrem Körper helfen, wieder in Einklang mit sich selbst zu kommen.
1. Ändern Sie die Stimulationsmethode: Gönnen Sie der Klitoris eine Pause von der Überstimulation.
Wenn sich die Klitoris an eine bestimmte Art starker Stimulation gewöhnt hat, sollten Sie diese nicht verstärken, sondern verändern.
Probieren Sie verschiedene Berührungsarten aus.
Die Klitoris besitzt eine extrem hohe Dichte an Nervenenden und reagiert selbst auf kleinste Veränderungen der Berührungsempfindung unterschiedlich. Probieren Sie es aus:
- Berühren Sie die Klitoris sanft mit den Fingerspitzen (entspannen Sie Ihr Handgelenk, nicht stoßen).
- Kreisförmige Massage
- Das sanfte Gefühl von Wattebäuschen, weichen Bürsten und Seidentüchern
- Beginnen Sie um die Klitoris herum, anstatt direkt auf die Mitte zu drücken.
Ziel ist nicht, „sofort mehr Lust zu empfinden“, sondern die Nerven zu reaktivieren, damit sie wieder lernen, auf verschiedene Arten der Stimulation zu reagieren.
Intensität reduzieren, mehrere Schichten hinzufügen
Wenn Sie häufig Vibratoren mit hoher Intensität verwenden, wechseln Sie zu sanfter, kurzzeitiger Stimulation mit niedriger Frequenz.
Sie können am äußeren Rand der Vulva beginnen und sich langsam zur Mitte hin bewegen, um die Nerven wieder empfindlicher für subtile Berührungen zu machen.
Erregungsdauer verlängern
Bei Erregung schwillt die Klitoris an und wird dadurch größer und empfindlicher.
Wenn du normalerweise auf Vorspiel verzichtest, gönne deinem Körper jetzt mindestens 10–15 Minuten Zeit zum „Aufwärmen“:
- Küsse
- Sanfte Streicheleinheiten
- Verbale Kommunikation
Dies hilft deinem Körper, in einen erregten Zustand zu gelangen und erhöht die Empfindlichkeit der Klitoris für nachfolgende Stimulation.
2. Sensorisches Training: Dem Gehirn beibringen, sich wieder auf Lust zu konzentrieren
Empfindlichkeit beschränkt sich nicht nur auf die Klitoris; sie erstreckt sich auch auf dein Nervensystem. Der Schlüssel zur Wiederherstellung von Lust liegt darin, deine Aufmerksamkeit wieder auf deinen Körper zu richten.
Übung mit nur einem Sinnesreiz
Konzentriere dich jeweils nur auf eine Empfindung, zum Beispiel:
- Konzentriere dich ausschließlich auf Berührungen
- Konzentriere dich ausschließlich auf die Temperatur
- Konzentriere dich ausschließlich auf deinen Atemrhythmus
Dies funktioniert wie eine sexuelle Variante der Meditation. Ziel ist es, äußere Reize im Gehirn auszublenden und die Aufmerksamkeit auf die Körpersignale zu lenken.
Langsame, autonome, ziellose Masturbation
Statt zu denken „Es geht um den Höhepunkt“, versuche Folgendes:
- Verlangsame das Tempo um die Hälfte
- Vermeide übermäßige Reibung
- Konzentriere dich darauf, verschiedene erogene Zonen zu erkunden
- Erzwinge keinen Orgasmus
Wenn das Gehirn aufhört, „Orgasmen hinterherzujagen“, wird es empfindlicher für subtile Reize, und die Klitoris wird auf natürliche Weise empfindlicher.
Tastkarten-Übung
Gleite mit deinen Händen, Federn oder einem Stoff langsam von der Innenseite deiner Oberschenkel hinunter zu deiner Vulva, um Folgendes herauszufinden:
- Welche Bereiche haben schneller reagiert?
- Welche Bereiche benötigen weniger Druck?
- Welche Bereiche habe ich vorher nicht bemerkt, die sich aber sehr angenehm anfühlen?
Dies hilft, vernachlässigte Nervenbahnen zu reaktivieren.
3. Beckenbodenmuskelübungen: Steigere die Empfindsamkeit tief im Körper
Die Empfindsamkeit der Klitoris hängt maßgeblich von der Durchblutung und der Nervenaktivität ab, wobei die Beckenbodenmuskulatur eine Schlüsselrolle spielt. Wenn die Beckenbodenmuskulatur stark ist und sich vollständig entspannen kann, wird die Klitoris besser durchblutet, was ihre Empfindlichkeit auf natürliche Weise erhöht.
Kegel-Übungen
Die Übung ist einfach, aber äußerst effektiv:
- Spannen Sie Ihre Beckenbodenmuskulatur (wie beim Anhalten des Urins) für 3–5 Sekunden an
- Entspannen Sie sich anschließend für 3–5 Sekunden
- Wiederholen Sie dies 10–15 Mal täglich
Innerhalb einer Woche bemerken viele Frauen eine gesteigerte Empfindungsfähigkeit im Beckenbereich und eine schnellere Reaktion der Klitoris bei Erregung.
Atemübungen und Entspannungsübungen
Eine zu angespannte Beckenbodenmuskulatur kann das Lustempfinden hemmen. Sie können dies unter der Dusche üben:
- Atmen Sie tief ein und lassen Sie Ihren Bauch sich leicht ausdehnen
- Entspannen Sie Ihren Beckenboden bewusst beim Ausatmen
- Stellen Sie sich vor, wie Ihr gesamter Beckenbereich weicher wird
Dies erleichtert den Orgasmus und erhöht die Empfindlichkeit gegenüber Stimulation.
Aerobisches Training und Durchblutung
Laufen, Tanzen, Yoga und Pilates fördern die Durchblutung im Beckenbereich.
Bessere Durchblutung = höhere Empfindlichkeit.

Wie beeinflussen psychologische Faktoren die klitorale Lust?
Die Klitoris ist mehr als nur ein physiologisches Organ; sie steht in enger Wechselwirkung mit Gehirn und Emotionen. Vereinfacht gesagt: Der psychische Zustand kann einen größeren Einfluss auf die Lust haben als die körperliche Stimulation – Entspannung, Konzentration und ein Gefühl der Sicherheit sind wichtige Faktoren für die klitorale Sensibilität.
1. Flow und Entspannung: Synchronisation von Körper und Geist
Bei Angst, Anspannung oder Unruhe schaltet der Körper in den „Überlebensmodus“. Die Durchblutung wird vom Beckenbereich weggeleitet, die Beckenbodenmuskulatur spannt sich an und die Nervensignale werden nur schwer übertragen. In diesem Zustand werden selbst starke Reize möglicherweise nicht wahrgenommen.
Die Lösung ist einfach:
- Tiefes Atmen: Langsam ein- und sanft ausatmen, damit sich die Anspannung im Körper allmählich löst
- Warmes Bad oder Dusche: Warmes Wasser entspannt die Beckenbodenmuskulatur und fördert die Durchblutung
- Meditation oder Achtsamkeitsübungen: Konzentrieren Sie sich auf Ihre Körperempfindungen, nicht auf Gedanken oder Stress
Wenn Sie in einen Zustand des „Flows“ gelangen – ganz in die Empfindungen eintauchen –, reagiert die Klitoris viel empfindlicher auf sanfte Berührungen. Anders ausgedrückt: Wenn Ihr Geist nicht abgelenkt ist, reagiert die Klitoris auf natürliche Weise stärker.
2. Psychisches Sicherheitsgefühl: Die Klitoris reagiert sehr sensibel auf die Umgebung und Ihren Partner
Die Klitoris ist besonders empfänglich für psychische Sicherheit. Dies bezieht sich nicht nur auf körperliches Wohlbefinden, sondern auch auf ein Gefühl emotionaler Geborgenheit.
- Wenn du beim Masturbieren mit deinem Partner Angst vor Beurteilung hast oder das Gefühl, deine Bewegungen seien nicht „richtig“, kann die Klitoris Schwierigkeiten haben, vollständig auf Stimulation zu reagieren.
- Ablenkende Gedanken beim Masturbieren verringern deine Empfindsamkeit.
Der Schlüssel liegt in einer psychologisch sicheren Umgebung:
- Sprich vor dem Sex über deine Vorlieben, z. B. Intensität, Rhythmus und Stellungen
- Nutze Worte oder subtile Körpersprache, um Feedback zu deinen Empfindungen zu geben
- Erlaube dir, langsam zu erkunden; es gibt keinen Grund, zum Orgasmus zu eilen
Sobald ein Gefühl der psychischen Sicherheit entstanden ist, können die Nervenfasern der Klitoris frei „feuern“, wodurch jede Berührung mit größerer Wahrscheinlichkeit Lust auslöst.
3. Anwendung auf Masturbation und Sex
- Masturbation: Schalte dein Handy aus, vermeide Ablenkungen und konzentriere dich auf jede noch so kleine Reaktion deines Körpers
- Interaktion mit dem Partner: Gib deinem Partner verbale Anweisungen, Gesten oder sanftes körperliches Feedback, um ihm zu zeigen, was sich gut anfühlt und was nicht
- Langsam angehen: Dränge nicht zum Orgasmus. Gib deinem Körper und deinem Gehirn Zeit, ihre Empfindungen zu synchronisieren. Die Klitoris Empfindlichkeit wird sich durch diese Übung erhöhen
Die Klitoris Empfindlichkeit wird nicht nur von körperlichen Faktoren, sondern auch vom psychischen Zustand beeinflusst. Wenn du entspannt, konzentriert und sicher bist, kann deine Klitoris optimal auf Stimulation reagieren – deshalb fällt es manchen Frauen schwer, selbst bei intensivem Körperkontakt Lust zu empfinden, wenn sie gestresst sind.

Wählen Sie Sexspielzeuge, die für das Sensibilitätstraining geeignet sind.
Wenn die Klitoris desensibilisiert ist oder an Empfindlichkeit verliert, sind Sexspielzeuge mehr als nur „Lustwerkzeuge“. Sie wirken wie ein persönlicher Trainer – sie helfen, die Nerven wieder zu aktivieren und die Lust schrittweise wiederherzustellen. Wichtig ist die Wahl sanfter, kontrollierbarer und sanfter Modelle.
1. Niederfrequente und sanfte Stimulation: Die Nerven werden allmählich wieder aktiviert
Zu starke Vibrationen können dazu führen, dass sich die Nerven an die intensive Stimulation gewöhnen, was den gegenteiligen Effekt hat. Das Prinzip des Sensibilitätstrainings ist sanft und präzise.
- Wählen Sie niederfrequente Vibrationen und bevorzugen Sie kompakte Vibratoren mit einstellbarer Geschwindigkeit
- Beginnen Sie im äußeren Bereich der Vulva und arbeiten Sie sich langsam zur Mitte der Klitoris vor
- Frequenz und Intensität sollten so eingestellt werden, dass sie „angenehm, aber nicht betäubend“ sind
Ziel ist nicht, sofort einen Orgasmus zu erreichen, sondern die Nerven daran zu gewöhnen, auf sanfte Stimulation zu reagieren. Dadurch kann die Klitoris ihre Fähigkeit, subtile Lust wahrzunehmen, allmählich zurückgewinnen.
2. Saugspielzeuge: Sanfte Rhythmen anwenden und Überstimulation vermeiden
Saugspielzeuge eignen sich besonders für das Sensibilitätstraining. Ist die Frequenz oder Saugkraft jedoch zu stark, kann es zu Nervenermüdung kommen. Folgende Tipps können hilfreich sein:
- Beginnen Sie mit der niedrigsten Stufe und spüren Sie jedes Ansaugen und Loslassen
- Begrenzen Sie die Anwendungsdauer auf maximal 5–10 Minuten
- Legen Sie zwischendurch Pausen ein, damit sich die Nerven erholen können
- Beobachten Sie die Reaktion der Klitoris: Bei Kribbeln oder Taubheitsgefühl sofort aufhören oder die Intensität reduzieren
Dies vermeidet nicht nur Überstimulation, sondern ermöglicht es der Klitoris auch, sich allmählich an die sanfte Saugkraft zu gewöhnen und so die allgemeine Sensibilität zu verbessern.
3. Entwickle eine Routine zur Wiederherstellung der Sensibilität
Sensibilitätstraining ist keine einmalige Angelegenheit, sondern eine regelmäßige Übung:
- Trainingstag: Sanfte Stimulation für 5–15 Minuten, Fokus auf Erregung statt Orgasmus
- Ruhetage: Gönne der Klitoris ausreichend Zeit zur Erholung und vermeide anhaltende, intensive Stimulation
- Beobachtung und Dokumentation: Notiere die Reaktionen auf verschiedene Methoden, um den für dich optimalen Rhythmus zu finden
Es wird empfohlen, diesen Zyklus mit sensorischem Training, mentaler Entspannung und Übungen für die Beckenbodenmuskulatur zu kombinieren, damit Körper, Nerven und Geist gleichzeitig ihre Sensibilität wiederherstellen können.
Die Wahl der richtigen Sexspielzeuge und das richtige Tempo beschleunigen das Sensibilitätstraining. Niedrigfrequente, sanfte und schrittweise Stimulationen, kombiniert mit Ruhe und Beobachtung, helfen deiner Klitoris, von einem desensibilisierten Zustand in einen sensiblen, aktiven und kontrollierbaren Zustand der Lust zurückzukehren.

Reaktiviere die Klitorissensibilität
In diesem Artikel konzentrieren wir uns auf die Wiederherstellung und Steigerung der Klitorissensibilität. Vom Verständnis der Klitoris und der Erforschung verschiedener Stimulationsmethoden über sensorisches Training und Übungen für den Beckenboden bis hin zur Auswahl geeigneter Sexspielzeuge und der psychologischen Vorbereitung – jeder Schritt baut auf dem vorherigen auf.
Sensibilitätstraining ist kein Prozess, der über Nacht gelingt, sondern ein schrittweiser Prozess: den eigenen Körper verstehen → sanfte Stimulation → eigenständige Erkundung → Unterstützung durch Sexspielzeuge → psychologische und sexuelle Übung → allmähliche Steigerung der Sensibilität.
Wenn Sie diese Artikelreihe zum ersten Mal lesen, empfehle ich Ihnen, mit dem ersten Artikel zu beginnen: Das Verständnis der physiologischen Struktur der Klitoris, des Lustempfindens und der Trainingsmethoden Schritt für Schritt ermöglicht es Ihnen, Ihren eigenen Lustrhythmus zu optimieren.
Das übergeordnete Ziel ist klar: die Klitoris zu reaktivieren und ihre Sensibilität zu wiederherstellen, sodass sich jede Berührung wieder natürlich, angenehm und lustvoll anfühlt.