Vaginalen Masturbation bedeutet mehr als nur einen Orgasmus zu erreichen. Für viele Frauen ist sie auch ein Weg, ihren Körper besser kennenzulernen, die vaginale Gesundheit zu fördern und ein stabileres Lustempfinden zu entwickeln. Dieser Artikel begleitet Sie von den Grundlagen bis hin zu fortgeschrittenen Techniken und erklärt, was vaginalen Masturbation genau ist, wie sie sich von der Klitorisstimulation unterscheidet, wie man sie sicher durchführt und ob sie tatsächlich bei Problemen wie Scheidentrockenheit, Atrophie und Infektionsrisiko hilft.
Was ist Vaginalen Masturbation? Worin unterscheidet sie sich von der Klitorisstimulation?
Vereinfacht gesagt, konzentriert man sich bei der vaginalen Masturbation auf das Innere des Körpers – die Vaginalwände, der G-Punkt und das tiefer liegende Gewebe stehen im Mittelpunkt. Das Lustempfinden ist eher wie eine tiefe, sich ausbreitende Welle innerer Lust, die nicht unbedingt sofort ihren Höhepunkt erreicht, sondern oft tiefer und intensiver ist.
Im Gegensatz dazu ist die klitorale Masturbation wie ein schnelles, hochpräzises Werkzeug in der Welt der Lust: präzise, extern und reaktionsschnell. Die Klitoris besitzt über achttausend Nervenenden – ja, achttausend! – ihre Existenz dient also im Wesentlichen deinem Vergnügen, und das ist keine Übertreibung.
Der Unterschied zwischen den beiden lässt sich mit zwei völlig unterschiedlichen Playlists vergleichen:
- Klitoriale Masturbation: wie ein Hit – direkt, schnell und fast ohne Intro.
- Vaginalen Masturbation: Eher wie ein allmählicher Filmsoundtrack, der sich langsam entfaltet, und der Orgasmus ist meist innerlicher und intensiver.
Natürlich musst du dich nicht nur für eine der beiden entscheiden. Viele Frauen kombinieren beides, und der Effekt ist, als würdest du dein Lustsystem von „Mono“ auf „Surround-Sound“ umstellen. Äußere Stimulation entfacht das Erlebnis, während innere Stimulation es vertieft; zusammen heben sie das gesamte Erlebnis auf ein neues Niveau.
Wenn du bisher nur mit einer Methode zufrieden warst, zeigt dir dieser Artikel, warum die Kombination verschiedener Ansätze oft am besten geeignet ist, um auf die Reaktionen deines Körpers einzugehen.

Wie Funktioniert Vaginalen Masturbation? Die sicherste Methode
Damit vaginalen masturbation zu einem lustvollen Erlebnis und nicht zu einem ungewollten Notfall wird, musst du nur ein paar einfache, aber wichtige Schritte beherrschen.
1. Bereite dich vor, anstatt gleich loszulegen.
Suche dir einen ungestörten Ort und entspanne dich. Angespannte Muskeln und Lust schließen sich gegenseitig aus – entspanne deine Schultern, atme ruhig, das gehört alles zum Vorspiel.
2. Gleitmittel ist dein bester Freund.
Zwinge dich nicht und verlass dich nicht auf Wunschdenken wie „Vielleicht bin ich schon feucht genug“. Je entspannter du in deiner Vagina bist, desto mehr tiefe Lust wirst du empfinden, anstatt Frustration durch Reibung.
Gleitmittel auf Wasserbasis sind am vielseitigsten, und je öfter man sie verwendet, desto besser. Es gibt keinen Preis für denjenigen, der am wenigsten Gleitmittel verbraucht.
3. Hände oder Sexspielzeug? Beides ist in Ordnung, aber die Technik muss stimmen.
- Mit den Händen: Beginnen Sie mit einem Finger und entscheiden Sie dann, ob Sie weitere hinzufügen möchten. Die Bewegung sollte kein „Stupsen, Stupsen, Stupsen“ sein, sondern eher ein sanfter, erkundender Druck. Es geht nicht um die Tiefe, sondern darum, den Punkt zu finden, der eine natürliche Reaktion im Körper auslöst.
- Mit Sexspielzeug: Wählen Sie Spielzeug aus sicheren Materialien mit glatten Oberflächen. Größe und Stärke sind kein Muttest; beginnen Sie klein und zart und lassen Sie Ihren Körper Ihnen sagen, ob Sie eine Stufe größer werden möchten.
4. Einführtiefe: Tiefer bedeutet nicht unbedingt mehr Vergnügen.
Der G-Punkt und die empfindlichen Bereiche der meisten Frauen befinden sich in den ersten Zentimetern der vorderen Scheidenwand, nicht tief im Inneren.
Wenn du dich zu sehr überanstrengst, reagiert dein Körper meist mit einem deutlichen Gefühl von „Etwas stimmt nicht“.
Langsamer, flacher und der Winkel ist wichtiger – besonders nach oben, in einer leichten Kurve.
5. Hygiene: Ein langweiliger, aber entscheidender Punkt
Ja, wir wissen alle, dass Händewaschen selbstverständlich ist, aber du wärst überrascht, wie viele diesen Schritt auslassen.
- Saubere Hände
- Saubere Sexspielzeuge
- Glatte, stumpfe Fingernägel
- Ein Gleitmittel ohne künstliche Duftstoffe
Diese einfachen Maßnahmen können dir helfen, unangenehme Situationen wie Bakterien, Infektionen und sogar Schnitte zu vermeiden.
Wenn du vaginalen masturbation als persönliche Entdeckungsreise betrachtest, dann sind die Sicherheitsvorkehrungen die Landkarte, das Gleitmittel die Versorgung und eine langsame, bewusste Herangehensweise dein Kompass. Wenn du es richtig machst, wirst du feststellen, dass innere Lust keine verzweifelte Anstrengung erfordert, sondern Geduld, Geschick und ein wenig Selbstliebe.

Kann Masturbation Scheidenatrophie lindern?
Kurz gesagt: Ja, sie kann tatsächlich helfen.
Die Hauptprobleme der Scheidenatrophie sind eine verminderte Durchblutung, dünner werdendes Gewebe und nachlassende Elastizität. Vaginalen Masturbation aktiviert den natürlichsten „inneren Reset-Knopf“ des Körpers – sie regt die Durchblutung in diesem Bereich wieder an.
Warum funktioniert das?
- Sie fördert die Durchblutung: Jede Stimulation bringt mehr Blut in das Scheidengewebe und belebt so einen Bereich, der zuvor wenig aktiv war.
- Sie verbessert die Gewebeelastizität: Regelmäßige Stimulation trägt dazu bei, dass das Scheidengewebe elastischer wird und Trockenheit, Stechen und Brennen gelindert werden.
- Sie verbessert die natürliche Lubrikation: Je mehr der Körper an die Stimulation gewöhnt ist, desto besser ist er bereit, Ihnen zu helfen, wenn Sie es brauchen.
Anders ausgedrückt: Sie „spielen“ nicht einfach nur, Sie gönnen Ihrer Scheide eine Art Physiotherapie – nur eben auf eine angenehmere Art und Weise.
Wann ist es nicht angebracht?
Selbst die beste Selbstfürsorge ist kein Allheilmittel. In folgenden Situationen ist eine Pause ratsam:
- Offensichtliche Entzündungen, Brennen oder Blutungen
- Ärzte raten von vaginalem Geschlechtsverkehr ab.
- Unvollständige Genesung nach einer Operation
- Während einer Infektionsbehandlung (insbesondere bei anhaltenden Beschwerden)
Was kann man also außer Masturbation tun?
Um der Atrophie umfassender entgegenzuwirken, können Sie auch einige schonendere Methoden in Betracht ziehen (diese werden in der westlichen Medizin häufig empfohlen):
- Verwenden Sie Gleitmittel: insbesondere wasserbasierte Gleitmittel, die Reibung und Beschwerden sofort reduzieren.
- Sanfte Kegel-Übungen: Stärken Sie die Beckenbodenmuskulatur und verbessern Sie die Durchblutung und Elastizität.
- Östrogentherapie: Bei stärkeren Symptomen kann der Arzt eine topische Östrogentherapie empfehlen, die sehr verbreitet und wirksam ist.
Es ist wichtig zu wissen, dass Masturbation kein „geheimes Hobby“ ist; Es hat nachweisliche gesundheitliche Vorteile, insbesondere bei Scheidentrockenheit. Solange es sanft praktiziert wird und Ihr Körper es zulässt, kann es ein wichtiger Bestandteil Ihrer Intimpflege sein.

Kann Masturbation Scheidentrockenheit lindern?
In den meisten Fällen ja, sie lindert die Beschwerden deutlich.
Das häufigste Problem bei Scheidentrockenheit ist nicht mangelnde Lubrikation, sondern vielmehr fehlende Erregung. Masturbation kann Ihren Körper wieder in einen erregten, feuchten Zustand versetzen und so Ihr natürliches Lubrikationssystem reaktivieren.
Warum kann Masturbation helfen?
- Sie fördert die natürliche Lubrikation
Sobald Sie erregt sind, erhöht sich die Durchblutung des Genitalbereichs, und die Scheidenwände produzieren vermehrt Gleitflüssigkeit. Dies ist kein psychologischer Effekt, sondern eine physiologische Reaktion.
- Aktive Vaginalmuskulatur
Sanfte innere Stimulation kann die Vaginalmuskulatur aktivieren und die Gesundheit des Gewebes erhalten. Ein intensiver Orgasmus ist nicht jedes Mal nötig; regelmäßige, sanfte Stimulation ist effektiver als gelegentliche starke Höhepunkte.
- Besonders Frauen in den Wechseljahren profitieren davon.
Mit sinkendem Hormonspiegel neigt die Vagina zu Trockenheit und Empfindlichkeit. Regelmäßige Masturbation kann dazu beitragen, das Gewebe in einem besseren Zustand zu halten – wie eine sanfte, aber stetige Pflege für den Körper.
Anders ausgedrückt: Masturbation ist wie eine gleichmäßige, kontinuierliche Flüssigkeitszufuhr für den Körper, nicht wie ein plötzlicher Regenguss: Er braucht keinen Starkregen, kann aber auch nicht lange ohne Wasser auskommen.
Gleitmittel bleibt unverzichtbar.
Seien wir realistisch:
Selbst bei verbesserter natürlicher Lubrikation bleibt Gleitmittel Ihr zuverlässigster Partner.
Es kann den Vorgang angenehmer und sanfter gestalten und Reibung, Ziehen oder Brennen durch Trockenheit reduzieren.
- Gleitmittel auf Wasserbasis sind besonders vielseitig und reizarm.
- Mehr zu verwenden ist absolut kein Problem.
- Gleitmittel zu benutzen bedeutet nicht, dass Ihrem Körper etwas fehlt – es ist einfach klug.
Ein wichtiger Hinweis:
Masturbation kann Trockenheit zwar lindern, behebt aber nicht alle zugrunde liegenden Ursachen. Wechseljahre, Stress, Medikamente, Hormonschwankungen, gesundheitliche Probleme … all das kann die Vagina extrem austrocknen.
Wenn die Trockenheit Ihren Alltag beeinträchtigt, ist es ratsam, eine Ärztin oder einen Arzt aufzusuchen, um die genaue Ursache zu finden.
Masturbation kann die natürliche Lubrikation Ihres Körpers anregen, aber Gleitmittel ist eine zuverlässige Ergänzung. Zusammen sind sie wahrscheinlich effektiver und einfacher anzuwenden, als Sie denken.

Können Bakterien beim Masturbieren in die Vagina gelangen? Wie lässt sich das vermeiden?
Um es klarzustellen: Ja, Bakterien können unbemerkt in die Vagina gelangen.
Aber keine Panik, das ist keine beängstigende Warnung vor Masturbation, sondern eher eine freundliche Erinnerung daran, „keine Keime ins Spiel zu bringen“.
Die gute Nachricht ist: Mit der richtigen Vorgehensweise können Sie die Risiken deutlich reduzieren und für ein angenehmes und sicheres Gefühl sorgen.
1. Halten Sie Ihre Hände sauber – das ist nicht nur eine Grundregel im Kindergarten, sondern grundlegende Hygiene.
Ihre Hände haben Türklinken, Tastaturen, Handys berührt … und all das ist schmutziger, als Sie denken.
Waschen Sie Ihre Hände daher gründlich mit Seife, bevor Sie sich selbst berühren.
Simpel, schnell und notwendig.
2. Auch Sexspielzeug sollte gereinigt werden.
Sexspielzeug ohne vorherige Reinigung zu benutzen, lädt Bakterien quasi dazu ein, sich anzusiedeln.
Reinige es vor und nach jedem Gebrauch gründlich mit warmem Wasser und einem milden Reinigungsmittel oder einem speziellen Sexspielzeugreiniger. Denk daran: Es geht nicht nur darum, es abzuwischen, sondern es wirklich zu reinigen.
Was ist, wenn du Sexspielzeug mit deinem Partner teilst?
Dann ist die richtige Vorgehensweise: Waschen und ein Kondom benutzen.
3. Wasserlassen nach der Masturbation hilft wirklich.
Das ist kein Mythos.
Wasserlassen hilft, Bakterien auszuspülen, die möglicherweise in die Harnröhre gelangt sind, und kann insbesondere das Risiko von Harnwegsinfektionen verringern.
Geh nach dem Sex einfach auf die Toilette. So einfach und effektiv ist das.

4. Wähle das richtige Gleitmittel; lass dir dein Erlebnis nicht durch Duftstoffe oder reizende Inhaltsstoffe verderben.
Duftstoffe und stark riechende Produkte mögen dich zwar frisch riechen lassen.
Für die Vagina sind sie jedoch problematisch.
Wähle ein hypoallergenes Gleitmittel auf Wasserbasis; deine Vagina wird es dir danken.
5. Sei sanft. Dein Körper ist kein Buffet – behandle ihn nicht so.
Übermäßige Kraft, scharfe Gegenstände oder starke Reibung können kleine Risse verursachen, durch die Bakterien eindringen können.
Du willst Vergnügen, keine Gewebeschäden.
6. Ausreichend Flüssigkeit ist ebenfalls wichtig.
Viel Wasser trinken unterstützt die Entgiftungsprozesse deines Körpers und kann das Risiko von Harnwegsinfektionen verringern.
Du musst keine Unmengen trinken; trinke einfach normal viel Wasser.
7. Am wichtigsten: Höre auf die Signale deines Körpers.
Wenn Sie nach der Masturbation eines der folgenden Symptome bemerken, sollten Sie es nicht ignorieren:
- Ungewöhnlicher Ausfluss
- Anhaltende Schmerzen
- Stechen, Brennen oder Unbehagen
- Geruch
Das sind alles Anzeichen dafür, dass Ihr Körper Ihnen signalisiert: „Wir brauchen ärztliche Hilfe.“

Kann Masturbation eine Scheidenentzündung verursachen?
Die Wahrheit ist: Masturbation selbst verursacht keine Scheidenentzündung.
Sie war nicht der Auslöser, aber – wie so oft im Leben – sind es die Details, die darüber entscheiden, ob es zu Problemen kommt.
Anders ausgedrückt: Falsche Technik, unzureichende Gleitfähigkeit, unsaubere Hilfsmittel und reizende Produkte sind die wahren Ursachen, die dazu führen können, dass man von einem Moment der Lust zu der Frage „Warum juckt es hier?“ übergeht.
Welche Verhaltensweisen gelten als Risikofaktoren? (Anders gesagt: Vermeiden Sie diese!)
1. Trockene Reibung – der natürliche Feind der Scheide
Mangelnde Gleitfähigkeit und starke Reibung können die Haut der Vulva und des Scheideneingangs extrem unangenehm machen.
Rötungen, Juckreiz und Brennen können fälschlicherweise den Eindruck erwecken, man habe eine Scheidenentzündung.
Gleitmittel ist keine Option, sondern unerlässlich.
2. Die Verwendung von Produkten, die den Körper reizen.
Nicht alles sollte in die Vagina eingeführt werden – darunter bestimmte Gleitmittel, Latex, Duftgele und sogar Spermizide, die man vielleicht für sicher hält.
Wenn Sie sich für Folgendes interessieren:
- Bestimmte Gleitmittel
- Latexkondome
- Duftstoffe
Eine allergische Reaktion kann schnell Warnzeichen wie Rötung, Schwellung, Juckreiz und Brennen auslösen. Das ist keine Vaginitis; Ihr Körper signalisiert Ihnen lediglich: „Lass das hier nicht wieder rein.“
3. Die Hygiene wurde nicht ausreichend beachtet.
Dieser Punkt kann nicht oft genug wiederholt werden, aber ich formuliere es noch einmal anders:
Schmutzige Hände und unsaubere Sexspielzeuge führen nur zu Problemen, nicht zu Vergnügen.
Wenn Sie:
- Ihre Hände nicht gewaschen haben
- Ihre Sexspielzeuge nicht gereinigt haben
- Ihre (ungewaschenen) Sexspielzeuge geteilt haben
dann bieten Sie Bakterien ideale Bedingungen.
Welche Infektionsrisiken können dadurch entstehen?
Hefepilzinfektion
Wenn Sie denken, Speichel sei „von Natur aus harmlos“, dann irren Sie sich:
Speichel enthält Candida albicans. Ihn auf die Vulva aufzutragen, ist, als würde man sagen: „Na los, lass uns das Gleichgewicht stören.“
Das Risiko ist sogar noch höher bei gegenseitiger Masturbation oder wenn Speichel zur Befeuchtung der Finger oder Sexspielzeuge verwendet wird.
Bakterielle Vaginose (BV)
Masturbation selbst verursacht keine Scheidenentzündung (BV), aber jedes Verhalten, das die Scheidenflora verändert, kann das Risiko erhöhen.
Studien haben einen Zusammenhang zwischen der Häufigkeit sexueller Aktivität und BV (bakterieller Vaginose) gezeigt. In manchen Fällen kann sich dieser Zusammenhang auch auf „häufige und unhygienische Masturbation“ erstrecken.

Wie können Sie das Risiko reduzieren? (Einfach und effektiv)
- Verwenden Sie Gleitmittel (das ist wirklich keine Empfehlung, sondern ein Muss).
- Wasche deine Hände und reinige deine Sexspielzeuge.
- Verwende keinen Speichel als Gleitmittel.
- Führe keine Produkte in deine Vagina ein, die du nicht verträgst.
- Sei vorsichtig und vermeide Verletzungen.
Diese kleinen Maßnahmen können größere Probleme verhindern.
Wann sollte ich einen Arzt aufsuchen?
Wenn die folgenden Symptome nicht nur vorübergehend auftreten, sondern ständig vorkommen und zunehmend belastend werden:
- Ausfluss mit einem auffälligen Geruch
- Stechen, Brennen, Juckreiz
- Schwellungen oder anhaltende Schmerzen
- Der Ausfluss verfärbt sich grau, gelb oder ähnelt Käse.
Zögere nicht und suche einen Arzt auf. Es ist immer besser, schnell zu handeln, als die Beschwerden zu ignorieren.

Ist Masturbation während der Behandlung einer vaginalen Infektion in Ordnung?
Kurz gesagt: Ja, aber überstürzen Sie nichts.
Ausführlicher: Lesen Sie weiter. Wir erklären Ihnen, wann es absolut tabu ist und wann es okay ist, aber seien Sie vorsichtig.
Wann Sie unbedingt NEIN sagen sollten
Wenn Sie Folgendes gerade erleben:
- Das Brennen war so intensiv, als ob Ihnen jemand einen kleinen Herd unter den Füßen angezündet hätte.
- Deutlich ungewöhnlicher Ausfluss.
- Es brennt bei Berührung.
- Offene Wunden, Herpes, Geschwüre.
Als Erstes sollten Sie nicht nach einem Vibrator suchen…
Stattdessen sollten Sie jegliches Einführen von Gegenständen unterlassen.
Es geht nicht darum, dass Sie keinen Genuss mehr erleben dürfen, sondern darum, dass Ihr Körper jetzt sanfte Pflege braucht, anstatt ihn weiterhin zu belasten.
Vermeiden Sie zunächst jegliches Einführen – Finger, Sexspielzeug, Wattestäbchen (ja, manche haben das tatsächlich getan).
Dies kann nicht nur die betroffene Stelle reizen, sondern auch Bakterien verbreiten und die Heilungszeit verlängern.
Was aber, wenn Sie sich entspannen möchten?
Wenn Sie sich wirklich entspannen möchten, können Sie äußere Stimulation ausprobieren (z. B. sanfte Berührungen von Stellen, die sich gut anfühlen). Wichtig ist dabei, dass Sie sehr behutsam vorgehen.
Fühlen Sie sich etwas unwohl? Das ist ein Warnsignal. Widerstehen Sie nicht Ihrem Körper.

Wichtige Punkte während der Genesung: Dies sind die Schlüsselfaktoren, die darüber entscheiden, ob Sie sicher wieder masturbieren können.
1. Hygiene ist das A und O.
Waschen Sie Ihre Hände vor und nach der Masturbation.
Es geht um Ihren Schutz, nicht darum, kultiviert zu wirken.
2. Schließen Sie die gesamte Behandlung ab; geben Sie nicht vorzeitig auf.
„Sich besser zu fühlen“ bedeutet nicht, dass Sie wirklich gesund sind.
Ob Antibiotika, Vaginalzäpfchen oder Salben – befolgen Sie die Anweisungen Ihres Arztes bis zum letzten Tag.
Andernfalls riskieren Sie einen erneuten Ausbruch der Infektion und müssen wieder mit dem Geschlechtsverkehr beginnen.
3. Besteht Ansteckungsgefahr an der Infektionsstelle? Berühren Sie diese Stelle vorerst nicht.
Bei Haut-zu-Haut-Infektionen wie Herpes oder HPV:
Berühren Sie die betroffene Stelle nicht und bewegen Sie sie nicht zwischen verschiedenen Körperstellen.
Das wäre eine unerwünschte Überraschung.
4. Gehen Sie es nach der Genesung langsam an.
Sobald Ihre Symptome vollständig abgeklungen sind, können Sie die penetrative Masturbation schrittweise wieder aufnehmen.
— Achten Sie dabei auf die Signale Ihres Körpers.
— Beginnen Sie mit sanften, langsamen und leichten Techniken.
— Reinigen Sie Sexspielzeug vor und nach Gebrauch gründlich.
Ihr Körper wird Ihnen deutlicher als jeder andere sagen: „Ich bin bereit.“
5. Immer noch unsicher? Ein Arztbesuch ist viel verlässlicher als bloßes Raten.
Bei Schmerzen, Blutungen, ungewöhnlichem Ausfluss oder dem Gefühl, dass „etwas nicht stimmt“,
ist professioneller Rat immer verlässlicher als Recherchen auf Reddit oder bloßes Raten.

Training zur Steigerung der vaginalen Sensibilität und Stärkung der Beckenbodenmuskulatur
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