„Ein Dom, den ich gerade erst kennengelernt habe, fragte mich nach Nachsorge und bat mich sogar, ‚Safewords‘ vorzubereiten … Was soll das alles? Werde ich gleich ‚dominiert‘?“
Wenn du dich gerade erst für BDSM/SM interessierst und planst, unauffällig in die Szene einzusteigen, bist du von diesen Begriffen etwas verwirrt?
Keine Sorge, das ist völlig normal.
Du bist nicht die erste „Neulingin voller Fragen“ und wirst sicherlich nicht die letzte sein.
Dieser Artikel richtet sich speziell an weibliche Anfängerinnen im Masochismus:
Folge diesem Leitfaden, vermeide Fallstricke und hab mehr Spaß.

1 Was ist eine weibliche Submissive? Überstürze nichts.
Zunächst klären wir die wichtigste Frage: Wer ist die weibliche Submissive? Was tut sie?
M, kurz für Masochist, ist die Person in einer BDSM-Beziehung, die Stimulation empfängt, sich führen lässt und Lust und emotionale Befriedigung erfährt.
Innerhalb der Community werden sie als „Sub/Little M/Pet“ usw. bezeichnet.
Wichtig ist jedoch:
Unterwürfige Frauen sind keine Opfer, werden nicht manipuliert und ihrer Autonomie nicht beraubt.
Eine wahrhaft unterwürfige Frau wählt die Erfahrung der Dominanz freiwillig, bewusst und rational und genießt sie:
- Sie ist relativ sanft und kann bedeuten, geführt, verwöhnt und umsorgt zu werden.
- Das Verlangen nach Erregung kann auch aus Herausforderungen, Scham, Kontrolle oder gesteigerten Empfindungen entstehen.
Du kannst jederzeit die Intensität und die Methode wählen, die du bevorzugst.
Kurz gesagt:
Unterwürfige Frauen sind nicht schwach. Sie bestimmen selbst, wie sie Lust empfinden.
2 Drei wichtige Prinzipien für Anfänger
Lass dich von den Begriffen nicht abschrecken; es mag kompliziert erscheinen, aber merke dir einfach:
① SSC: Sicherheit, Vernunft, Einwilligung
Sicherheit geht vor; sei wachsam; alle Handlungen müssen freiwillig erfolgen.
② RACK: Verstehe die Risiken und nimm freiwillig an aufregenden Aktivitäten teil.
Kenne die möglichen Konsequenzen, akzeptiere sie bewusst und lass dich nicht blind beeinflussen oder irreführen.
③ PRICK: Übernimm Verantwortung für deine Entscheidungen
Frage nach, wenn du etwas nicht verstehst, lehne ab, wenn du dir unsicher bist, und höre auf, wenn du dich unwohl fühlst.
Merke dir dieses grundlegende Prinzip:
Vergnügen kann nicht durch Schaden und Emotionen nicht durch Unterdrückung erlangt werden.

03. Neuankömmlinge sollten sich zunächst diese gebräuchlichen Begriffe der Gemeinde einprägen.
| der Begriff | bedeuten |
| Dom/Domme | Die dominante Partei (Domme, die weibliche Anführerin) ist für die Kontrolle und Führung verantwortlich. |
| Sub/M | Unterwürfig/Unterwürfig, d.h. weiblicher Mann |
| Schalten | Kann sowohl offensiv als auch defensiv agieren und ist in der Lage, beide Spielstile zu beherrschen. |
| Kinbaku / Rigger / Hase | Fesselspiel mit Seilen: Der Fesselkünstler ist für das Fesseln zuständig, das Häschen ist gefesselt. |
| Nachbehandlung | Die Phasen nach dem Vorfall – Trösten, Umarmen und über Gefühle sprechen – sind so wichtig, dass sie nicht übersprungen werden dürfen. |
| Sicherheitswörter | Ein Notfallbefehl, alle Aktivitäten sofort einzustellen. |
4 Fünf Fallstricke, die jede submissive Frau vor dem Einstieg in die Szene kennen sollte
1) Sei vorsichtig im Internet.
Lass dich nicht von Sätzen wie „Ich bin gut im Training“ täuschen.
Es gibt viele Betrüger, zwielichtige Gestalten und Leute, die sich als Dom ausgeben, um PUA-Techniken (Pick-Up Artist) anzuwenden. Wenn es im ersten Gespräch nur um „Training“, „Tools“ oder „Demütigung“ geht, ist die Quelle wahrscheinlich unseriös. Ein seriöser Dom wird proaktiv mit dir über Sicherheit, Grenzen und informierte Einwilligung sprechen und sich Zeit nehmen, dich kennenzulernen.
Tipp:
- Verbring etwas Zeit in seriösen Online-Communities und beobachte, wer regelmäßig aktiv ist und einen guten Ruf hat.
- Wenn ihr euch persönlich trefft, wählt einen öffentlichen Ort, nehmt eine vertraute Person mit und aktiviert die Standortdienste.
2) Die Grenzen sollten im Voraus klar definiert werden
Was akzeptabel und was absolut inakzeptabel ist, muss vorher klar kommuniziert werden. Zum Beispiel:
- Kannst du verbale Übergriffe akzeptieren?
- Wo liegen die Grenzen des körperlichen Kontakts?
- Fühlst du dich wohl dabei, in der Öffentlichkeit zu spielen (z. B. mit Halsband oder Leine)?
- In welchem Umfang darfst du Sexspielzeug/Requisiten verwenden?
Habe keine Angst davor, als prätentiös bezeichnet zu werden. Das Schlimmste in dieser Branche ist: „Ich dachte, es gefällt dir!“
3) Sicherheitswörter müssen im Voraus festgelegt werden.
Sicherheitswörter sind nicht nur Show; sie sind wahre „Schutzzauber“, die dein körperliches und seelisches Wohlbefinden gewährleisten.
Wähle Wörter, die du dir merken und laut aussprechen kannst und die wahrscheinlich nicht missverstanden werden.
Wenn du auf ein DOM-Manipulationswerkzeug triffst, das Sicherheitswörter ignoriert oder Sätze sagt wie „Ich sehe es an deiner Reaktion“, brich sofort jeglichen Kontakt ab!
4) Beginne mit einem sanften Spielstil.
Stürze dich nicht sofort in extreme oder gewalttätige Methoden. Anfänger sollten am besten mit sanften verbalen Anweisungen, Augenbinden, leichter Fesselung, Federn, Ohrfeigen usw. beginnen und so nach und nach ihre eigenen Interessen und Grenzen erkunden.
Nur du kennst die Reaktionen deines Körpers und Geistes. Höre sofort auf, wenn du dich unwohl fühlst; zwinge dich niemals dazu.
5) Die Nachsorge sollte niemals vernachlässigt werden.
Nach jeder Aktivität, unabhängig von ihrer Intensität, ist Nachsorge wichtig. Selbst etwas so Einfaches wie ein Glas Wasser, eine Umarmung oder ein Gespräch ist ein wesentlicher Schritt, um die emotionale Verbindung wiederherzustellen.
Ein Dom, der nur spielt und die Nachsorge ignoriert, ist wahrscheinlich unzuverlässig.

5 Häufige Missverständnisse unter weiblichen Submissive-Anfängerinnen
Mythos 1: Muss man auf alles hören, was der Dom sagt?
Falsch! Du hast das Recht, „Nein“ zu sagen. Ungehorsam ist nicht falsch; am wichtigsten ist, du selbst zu sein.
Mythos 2: Scham = Minderwertigkeit?
Absolut nicht! Scham ist Teil der emotionalen Erfahrung; sie ist ein Genuss, an dem du freiwillig teilnimmst, und sie zeugt nicht von einem schlechten Charakter.
Mythos 3: Ist SM nur Gewalt?
Falsch! Alle Handlungen müssen auf Sicherheit, Einvernehmen und Vertrauen basieren. Gewalt, Verletzungen und die Demütigung anderer haben nichts mit BDSM zu tun.
Mythos 4: Sind alle Menschen in der Szene „schmutzig“?
Die meisten Menschen in diesem Bereich sind rational, sanftmütig und gesetzestreu; der Schlüssel liegt in Selbstakzeptanz und gegenseitigem Respekt.
6 Sanfte BDSM-Spielideen für Anfängerinnen
Leichtes Spiel:
- Verbales Spiel: Einfache Anweisungen und neckische Dialoge bereiten dein Gehirn auf die ersten Lustgefühle vor.
- Augenbinde/Augenmaske: Der Verlust des Sehvermögens schärft die anderen Sinne und macht das Erlebnis aufregender.
- Seidentuch-Bondage: Fessele deine Hände und Füße und genieße den subtilen Nervenkitzel von Kampf und Kontrolle.
- Federn und leichte Paddel: Reize sanft die Haut und erlebe die Mischung aus Lust und Vorfreude.
- Halsbänder/Leinen: Verstärken das Gefühl der Zugehörigkeit und des Rituals – ideal für emotional verbundene Submissives.
Sicherheitshinweise:
- Bitte verwende sichere Materialien für die Requisiten, achte während der Anwendung auf die Blutzirkulation und vermeide langes Fesseln.
- Berühre die Körper sanft und achte auf deine Grenzen; höre sofort auf, wenn du Unbehagen verspürst.
7 Sei mutig und sei du selbst; Sicherheit ist das Wichtigste!
BDSM ist weder „pervers“ noch „anderen gefallen“.
Es ist deine Art, deine körperlichen, psychischen und emotionalen Verbindungen zu erkunden.
Du kannst sanft oder stark sein.
Du kannst schüchtern oder mutig sein.
Solange du bereit und klar im Kopf bist und es genießt, machst du alles richtig.
Möge jede weibliche M:
Wenn du einem Dom begegnest, der dich respektiert, versteht und auf deine Gefühle achtet …
Mögest du dich selbst besser verstehen und selbstbewusster werden.
Glück ist wichtig, aber Sicherheit ist noch wichtiger.
In einen Zirkel einzutreten bedeutet nicht, sich führen zu lassen, sondern den ersten Schritt zur Erkundung selbst zu wagen.